Startseite › Leben in Portugal › Immobilien kaufen in Portugal: Ablauf, Abgaben, Stolperfallen (2026)

Immobilien kaufen in Portugal: Ablauf, Abgaben, Stolperfallen (2026)

Geprüft: Oktober 2026

Ausländer dürfen portugiesische Immobilien frei erwerben — keine Aufenthaltsvoraussetzung, keine Eigentumsbeschränkungen. Was sich 2026 geändert hat, ist der Kontext: Seit dem Immobilien-Aus des Golden Visa im Oktober 2023 besteht der Käuferpool aus Menschen, die zum Wohnen kaufen — deshalb stehen Due Diligence und Finanzierungsregeln, nicht Programmregeln, im Zentrum des Prozesses.

Die Reihenfolge, Schritt für Schritt

Der Abgabenstapel

Neben dem Preis einplanen: Die IMT-Grunderwerbsteuer ist progressiv (grob 1–7,5 % je Stufe und Nutzung), Stempelsteuer 0,8 %, Notar und Registrierung 1.000–2.000 €, bei Finanzierung Stempel auf den Kredit 0,5–0,6 %. Die jährliche IMI läuft auf 0,3–0,45 % des Bewertungswerts; über 600.000 € Bewertungswert kommt AIMI hinzu. Verkaufen Sie später, wird bei nichtansässigen Verkäufern ein Einbehalt auf den Erlös fällig — die Mechanik vor dem ersten Angebot zu kennen, bezahlt den Anwalt.

Kaufen gewährt keinen Aufenthaltstitel: Ein Immobilienkauf verschafft für sich genommen keinen Aufenthaltsstatus. Wenn Aufenthalt das Ziel ist, planen Sie die Visaroute parallel — die fonds-basierte Golden Visa und der Immobilienkauf sind getrennte Gleise.

Wo Menschen Geld verlieren: illegale Anbauten, Bauland mit Beschränkungen, komplizierte Erbschaftstitel und „dekorative“ Vorverträge. Ein lokaler Anwalt für 1.000–2.500 € mit vollständiger Due Diligence ist die beste Budgetzeile des gesamten Kaufs. Preisrahmen je Region: Lebenshaltungskosten 2026.

Kaufen zum Wohnen — oder neben einem Aufenthaltsplan?

Daria Melnik Realty kombiniert Objektsuche und juristische Due Diligence mit der Aufenthaltsstrategie — ein Team, ein Zeitplan.

Beratung anfragen →

Weitere Praxis-Guides auf Deutsch